Warum wir Sequotech weiter begleiten

Marc Erni über unser zweites Continuation Vehicle

Marc Erni, Partner Direct Investments bei Verium AG

Marc Erni

Partner Direct Investments
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Seit unserem Einstieg im Jahr 2020 hat sich Sequotech von einem lokalen IT-Service Nischenanbieter zu einer führenden Schweizer IT-Servicegruppe mit über 350 Mitarbeitenden und einem Umsatz von über CHF 85 Mio. entwickelt.

Mit dem kürzlich erfolgten Closing unseres zweiten Continuation Vehicles setzen wir diese Wachstumsgeschichte gemeinsam mit unseren Investoren fort. Was wie ein natürlicher nächster Schritt wirkt, ist in Wahrheit das Ergebnis einer klaren strategischen Überzeugung und eines anspruchsvollen Prozesses.

Wir haben mit unserem Partner und Head of Direct Investments, Marc Erni, über die Entscheidung gesprochen, Sequotech weiter zu begleiten, über die zentralen Erfolgsfaktoren des CV-Prozesses und darüber, welche Rolle Continuation Vehicles in einem sich wandelnden Marktumfeld künftig spielen werden.

Q: Was bedeutet das erfolgreiche Closing dieses Continuation Vehicles für Verium?

Q: Was unterscheidet dieses zweite Continuation Vehicle vom ersten?

Marc Erni: Der Abschluss dieser Transaktion ist ein bedeutender Meilenstein für Verium. Seit unserem Einstieg im Jahr 2020 hat sich Sequotech von einem kleinen, lokalen IT-Service Nischenanbieter zu einer breit aufgestellten und erfolgreichen Unternehmensgruppe entwickelt, die heute in der ganzen Schweiz sowie in Deutschland tätig ist. Die Transaktion unterstreicht unsere Strategie, Unternehmen langfristig zu begleiten und gleichzeitig unseren Investoren die Möglichkeit zu geben, einen Teil der erzielten Wertsteigerung zu realisieren. Gleichzeitig stärken wir die Investorenbasis für die nächste Phase des Buy-and-Build-Wachstums. Die grosse Mehrheit der Investoren, das gesamte Managementteam sowie das Verium-Team haben sich neben Sagard erneut finanziell engagiert und sind vom weiteren Wachstumspotenzial von Sequotech überzeugt.

Marc Erni: Das zweite Continuation Vehicle ist als Single-Asset Continuation Fund strukturiert. Das bedeutet, dass nur ein Unternehmen in den neuen Fonds übertragen wurde. Beim ersten Verium Continuation Fund hingegen wurden mit Toradex und Mobil in Time zwei Beteiligungen in die neue Struktur eingebracht. Durch den Verkauf von Mobil in Time sowie die Refinanzierung von Toradex konnten wir bereits nach rund 2.5 Jahren einen Grossteil des investierten Kapitals an die Investoren zurückführen. Gleichzeitig verbleibt mit Toradex ein sehr erfolgreiches Unternehmen im Fund.

Q: Was bedeutet das erfolgreiche Closing dieses Continuation Vehicles für Verium?

Marc Erni: Der Abschluss dieser Transaktion ist ein bedeutender Meilenstein für Verium. Seit unserem Einstieg im Jahr 2020 hat sich Sequotech von einem kleinen, lokalen IT-Service Nischenanbieter zu einer breit aufgestellten und erfolgreichen Unternehmensgruppe entwickelt, die heute in der ganzen Schweiz sowie in Deutschland tätig ist. Die Transaktion unterstreicht unsere Strategie, Unternehmen langfristig zu begleiten und gleichzeitig unseren Investoren die Möglichkeit zu geben, einen Teil der erzielten Wertsteigerung zu realisieren. Gleichzeitig stärken wir die Investorenbasis für die nächste Phase des Buy-and-Build-Wachstums. Die grosse Mehrheit der Investoren, das gesamte Managementteam sowie das Verium-Team haben sich neben Sagard erneut finanziell engagiert und sind vom weiteren Wachstumspotenzial von Sequotech überzeugt.

Q: Was unterscheidet dieses zweite Continuation Vehicle vom ersten?

Marc Erni: Das zweite Continuation Vehicle ist als Single-Asset Continuation Fund strukturiert. Das bedeutet, dass nur ein Unternehmen in den neuen Fonds übertragen wurde. Beim ersten Verium Continuation Fund hingegen wurden mit Toradex und Mobil in Time zwei Beteiligungen in die neue Struktur eingebracht. Durch den Verkauf von Mobil in Time sowie die Refinanzierung von Toradex konnten wir bereits nach rund 2.5 Jahren einen Grossteil des investierten Kapitals an die Investoren zurückführen. Gleichzeitig verbleibt mit Toradex ein sehr erfolgreiches Unternehmen im Fund.

Q: Welche Faktoren waren ausschlaggebend dafür, die Beteiligung weiterzuführen, statt zu veräussern?

Marc Erni: Ausschlaggebend waren die hohe Visibilität auf weiteres Wachstum, insbesondere durch eine konkrete Add-on-Pipeline, sowie ein noch nicht vollständig realisiertes Wertsteigerungspotenzial aus Integration, Skalierung und Cross-Selling. Gleichzeitig bietet das Unternehmen durch den hohen Anteil wiederkehrender Umsätze ein sehr attraktives Risiko-Rendite-Profil. Mit der Stärkung des Management Teams besteht ein grosses Potential für weiteres Wachstum, dazu gibt es zahlreiche Wachstumsbereiche, wo wir aktuell investieren.

Q: Wie läuft ein CV-Prozess typischerweise ab und wo liegen die grössten Herausforderungen?

Q: Wo siehst du aktuell die attraktivsten Opportunitäten im Direktbeteiligung-Bereich?

Marc Erni: Die grösste Herausforderung lag in der Suche nach einem geeigneten Lead-Investor. Mit Sagard konnten wir einen Partner gewinnen, mit dem wir bereits bei Dovida sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben. Entscheidend war für uns, einen Investor zu finden, der unternehmerisch denkt, die Schweizer Kultur versteht und gleichzeitig über die finanzielle Stärke verfügt, das weitere anorganische Wachstum mitzutragen. Im aktuell anspruchsvollen Marktumfeld in der DACH-Region ist der Wettbewerb um GP-led Continuation Vehicles hoch. Umso wichtiger war die sehr starke Performance von Sequotech, die den erfolgreichen Abschluss der Transaktion ermöglicht hat. Nachdem die Mehrheit der Investoren reinvestiert hat und durch den Verkauf an das Continuation Vehicle bereits eine attraktive Rendite realisieren konnte, war die sonst oft anspruchsvolle Bewertungsfrage weniger ein Problem bei dieser Transaktion. Der Continuation Fund bietet den bisherigen Investoren die Möglichkeit, einen Teil des erzielten Gewinns zu realisieren und gleichzeitig weiterhin am künftigen Wertsteigerungspotenzial von Sequotech zu partizipieren.

Marc Erni: Besonders attraktiv sind aus unserer Sicht fragmentierte Märkte mit klarem Konsolidierungspotenzial sowie Geschäftsmodelle mit einem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze und strukturellem Wachstum. Dazu zählen beispielsweise IT-Services in Bereichen wie Cloud, Cybersecurity und Data-Analytics. Gleichzeitig hat mit dem Einzug von KI das Disruptionsrisiko deutlich zugenommen. Deshalb fokussieren wir uns im aktuellen Umfeld verstärkt auf Sektoren, die entweder weniger stark von dieser Entwicklung betroffen sind oder direkt davon profitieren. Mit TW 1 haben wir uns beispielsweise vor Kurzem an einer Hauswartungsgruppe beteiligt, einem Geschäftsmodell mit hoher Resilienz gegenüber technologischer Disruption. Bei Toradex wiederum sind wir an einem Technologieunternehmen beteiligt, das stark von der wachsenden Bedeutung von KI profitiert.

Q: Wie läuft ein CV-Prozess typischerweise ab und wo liegen die grössten Herausforderungen?

Marc Erni: Die grösste Herausforderung lag in der Suche nach einem geeigneten Lead-Investor. Mit Sagard konnten wir einen Partner gewinnen, mit dem wir bereits bei Dovida sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben. Entscheidend war für uns, einen Investor zu finden, der unternehmerisch denkt, die Schweizer Kultur versteht und gleichzeitig über die finanzielle Stärke verfügt, das weitere anorganische Wachstum mitzutragen. Im aktuell anspruchsvollen Marktumfeld in der DACH-Region ist der Wettbewerb um GP-led Continuation Vehicles hoch. Umso wichtiger war die sehr starke Performance von Sequotech, die den erfolgreichen Abschluss der Transaktion ermöglicht hat. Nachdem die Mehrheit der Investoren reinvestiert hat und durch den Verkauf an das Continuation Vehicle bereits eine attraktive Rendite realisieren konnte, war die sonst oft anspruchsvolle Bewertungsfrage weniger ein Problem bei dieser Transaktion. Der Continuation Fund bietet den bisherigen Investoren die Möglichkeit, einen Teil des erzielten Gewinns zu realisieren und gleichzeitig weiterhin am künftigen Wertsteigerungspotenzial von Sequotech zu partizipieren.

Q: Wo siehst du aktuell die attraktivsten Opportunitäten im Direktbeteiligung-Bereich?

Marc Erni: Besonders attraktiv sind aus unserer Sicht fragmentierte Märkte mit klarem Konsolidierungspotenzial sowie Geschäftsmodelle mit einem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze und strukturellem Wachstum. Dazu zählen beispielsweise IT-Services in Bereichen wie Cloud, Cybersecurity und Data-Analytics. Gleichzeitig hat mit dem Einzug von KI das Disruptionsrisiko deutlich zugenommen. Deshalb fokussieren wir uns im aktuellen Umfeld verstärkt auf Sektoren, die entweder weniger stark von dieser Entwicklung betroffen sind oder direkt davon profitieren. Mit TW 1 haben wir uns beispielsweise vor Kurzem an einer Hauswartungsgruppe beteiligt, einem Geschäftsmodell mit hoher Resilienz gegenüber technologischer Disruption. Bei Toradex wiederum sind wir an einem Technologieunternehmen beteiligt, das stark von der wachsenden Bedeutung von KI profitiert.

Continuation Vehicles haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Instrument entwickelt, um erfolgreiche Beteiligungen länger zu begleiten und deren Wertsteigerungspotenzial vollständig auszuschöpfen. Für Verium ist das zweite Continuation Vehicle nicht nur ein weiterer Meilenstein, sondern ein klares Bekenntnis zu unserer Investmentphilosophie: unternehmerisch denken, aktiv gestalten, langfristig Wert schaffen.

Das nächste Kapitel von Sequotech beginnt und wir freuen uns, es gemeinsam mit unseren Partnern und Investoren zu schreiben.

Marc Erni

Partner Direct Investments

Weitere Fragen an Marc Erni

Q: Was waren die zentralen Erfolgsfaktoren bei dieser Transaktion?

Marc Erni: Zentrale Erfolgsfaktoren waren der starke operative Track Record von Sequotech, die hohe Reinvestitionsbereitschaft aller relevanten Stakeholder sowie eine klar definierte und validierte Wachstumsstrategie mit konkretem M&A-Fahrplan. Gleichzeitig konnten wir während des Prozesses mehrere Unternehmen dazukaufen, was sich positiv auf die Grösse des Unternehmens und die Profitabilität ausgewirkt hat.

Q: Welche Rolle spielen bestehende und neue Investoren in einem solchen Setup?

Marc Erni: Bestehende Investoren erhalten in einem solchen Setup die Möglichkeit, entweder Liquidität zu realisieren oder weiterhin investiert zu bleiben und am künftigen Wertsteigerungspotenzial zu partizipieren. Neue Investoren stellen zusätzliches Wachstumskapital bereit und unterstützen damit die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens. Entscheidend ist dabei eine klare Interessenangleichung zwischen allen Beteiligten, die insbesondere durch substanzielle Reinvestments sichergestellt wird. In diesem Zusammenhang ist hervorzuheben, dass das Verium-Team keine Anteile verkauft hat, sondern die gesamte Performance Fee reinvestiert und darüber hinaus zusätzliche Anteile erworben hat.

Q: Was verändert sich durch das Continuation Vehicle konkret für Sequotech?

Marc Erni: Sequotech erhält Zugang zu zusätzlichem Kapital für weiteres Wachstum, insbesondere zur Finanzierung einer klar definierten Akquisitionsstrategie. Gleichzeitig wird die bestehende Strategie fortgeführt und die Plattform gezielt weiter skaliert.

Q: Das ist bereits euer zweites CV: wie hat sich die Bedeutung solcher Strukturen entwickelt?

Marc Erni: Continuation Vehicles haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und sind zu einem wichtigen Instrument geworden, um hochwertige Beteiligungen länger zu halten und deren Wertsteigerungspotenzial weiter auszuschöpfen.

Q: Was hat dich ursprünglich in den Direktbeteiligungsbereich gezogen – und was hält dich heute noch daran?

Marc Erni: Mich reizt die Möglichkeit, unternehmerisch zu arbeiten und direkt zur Weiterentwicklung von Unternehmen beizutragen. Besonders motivierend ist es, gemeinsam mit dem Management durch aktive Wertschöpfung nachhaltige Erfolge zu realisieren.

Marc Erni, Partner Direct Investments bei Verium AG

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